Australian Cattle Dogs




Hinter den „Hilsheelern“ steckt ein reicher Schatz an Lebens- und Tiererfahrung, ein fundierter sozialwissenschaftlicher Hintergrund und eine tiefe, jahrzehntelange Leidenschaft für die kontrollierte Hundezucht.


Die Wurzeln der Zucht: Ein Traum seit über 35 Jahren
Mein Weg in die Welt der kontrollierten Hundezucht begann bereits vor 35 Jahren. Damals führte ich meine Rhodesian Ridgeback Hündin erfolgreich zur Zuchtzulassung und gründete meinen ersten offiziell eingetragenen Zwinger. Doch das Leben hatte andere, wunderbare Pläne: kurz darauf wurde meine Tochter geboren. Für mich war klar, dass ein Kind meine volle Aufmerksamkeit brauchte – daher stellte ich den Traum der Zucht damals bewusst zurück.
Heute schließt sich der Kreis. Meine Tochter ist längst erwachsen, arbeitet eigenständig als erfolgreiche Juristin und betreibt ambitioniert den Dressursport auf hohem Niveau. Auch wenn meine jetzige Zucht und ihr Reitsport zwei völlig unabhängige Bereiche sind, verbindet uns der Anspruch, unsere Aufgaben im Leben mit höchster Konsequenz, Struktur und Leidenschaft zu verfolgen.


Jetzt habe ich die Zeit, die Ruhe und die Erfahrung, um mich meiner Lebensleidenschaft – den „Hilsheelern“ – ganz zu widmen. Ermöglicht wird mir dieses Leben von meinem Mann. Als Dachdeckermeister und leidenschaftlicher Handwerker hält er mir nicht nur den Rücken frei, sondern sorgt auch im Hintergrund mit großem Geschick dafür, dass es unseren Hunden an nichts fehlt – vom sicheren Auslauf bis zur perfekt gezimmerten Wurfkiste.


Mein Fundament: Erfahrung im Umgang mit Menschen und Gruppen
In meiner beruflichen Laufbahn war ich als Dipl. Sozialarbeiterin und Mediatorin tätig. Diese wertvolle Erfahrung im Umgang mit Menschen fließt bis heute eins zu eins in meine Zucht ein: Ich kann Menschen und ihre Bedürfnisse gut einschätzen, was mir dabei hilft, für jeden Welpen das absolut passende Zuhause zu finden. Meinen Welpenkäufern stehe ich auch nach der Abgabe mit einem offenen Ohr und beratend zur Seite.
Diese Fähigkeit, Menschen zu begleiten, spiegelt sich auch in einem weiteren Teil meines Lebens wider: Viele Jahre lang habe ich mit großer Leidenschaft Trommelgruppen geleitet. Eine Gruppe im Rhythmus zu führen, erfordert eine starke Präsenz, ein feines Gespür für Gruppendynamiken und klare, nonverbale Kommunikation. Diese intuitive Form der Führung und das Wissen um Energie, Takt und Timing kommen mir heute tagtäglich im Umgang mit meinen Hunden zugute.


Körpersprache, Sport und klare Kommunikation
Meine eigene Verbindung zu Tieren und Leistungssport basiert zudem auf meinem Reitabzeichen und meiner früheren langjährigen Tätigkeit als Voltigiertrainerin. Wer Jugendliche auf dem Pferd ausbildet, weiß genau, wie entscheidend klare Körpersprache, Balance, Timing und absolutes Vertrauen zwischen Mensch und Tier sind. Diese Prinzipien sind das Fundament meiner Hundeerziehung und der Aufzucht meiner Welpen.


Achtsamkeit und innere Klarheit
Mentale Balance und Achtsamkeit sind feste Säulen in meinem Alltag. Meine Ausbildungen als Begleiterin für „The Work“ (Byron Katie) und Essenzheilerin nutzen mir heute vor allem im Zusammenleben mit meinen Hunden. Wer gelernt hat, sich selbst zu reflektieren, begegnet Tieren mit Respekt, tiefer Empathie und innerer Ruhe. Diese Klarheit hilft mir maßgeblich bei der instinktsicheren Aufzucht und der so wichtigen Prägung der Welpen in den ersten Lebenswochen.


Die Zucht der Hilsheeler ist für mich die Erfüllung einer Lebensleidenschaft. Ich vereine all mein Wissen über menschliche Kommunikation, tierisches Verhalten und jahrzehntelange Erfahrung, um gesunde, wesensfeste und treue Begleiter fürs Leben großzuziehen.

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